Presse
Joton-Musik, Realisierung von Projekten, Produktionen
Sachsen-Anhalt-Tag
Feuerwerk zur Eröffnung in Weißenfels
Weißenfels wurde am Donnerstagabend in ein buntes Lichtermeer getaucht, als das Feuerwerk über der Saale zu romantischer Musik zündete. (FOTO: PETER LISKER)
Pyrokünstler lässt es glitzern und knallen
WEISSENFELS/MZ/CK - Jochen Schuba geht für seine Stadt Weißenfels durchs Feuer. Der 57-jährige Initiator des Laienmusicals “Kinder von Eden” und weiterer Musikprojekte brannte gestern Abend kurz nach 22 Uhr ein furioses Feuerwerk über der Saale ab, wie es die Einwohner selten erlebt haben. Während er hinter den Kulissen wirbelte, präsentierten sich die beiden Brücken schwarz vor Zuschauern. Für den Schlossfest-Chef-Feuerwerker war es Ehre und Herausforderung zugleich, seiner Stadt im Festjahr einen funkelnden Auftakt zu bereiten – mit Sternen und Fontänen, die er etappenweise sechs Minuten lang in den Himmel schickte und es knallen ließ.
Vier Wochen hatte sich der Mann mit den zündenden Ideen auf den leuchtenden Auftritt mit viel Glitzer vorbereitet. Schuba, Inhaber des Musik-Fachgeschäftes Joton und Mitglied des Vereins “music art weissenfels”, tüftelte an einer raffinierten Pyroshow und wählte als Untermalung Musik des Liedermachers Siegfried Fietz und Auszüge aus Händels “Messias”. Der Pyrotechniker wurde unterstützt von Experten aus Leipzig.
Quelle: Mitteldeutsche Zeitung
Talentewettbewerb holt die drei Besten auf die Bühne
Neun Instrumentalisten und Sänger stellen sich der Bewertung einer fünfköpfigen Jury
VON KARIN GROSSMANN am 23.02.2010
Mit Musical-Liedern gewinnt Maxi Schöneck in Begleitung von Chorleiterin Xiaoming Reinhäckel am Klavier den dritten Preis. (FOTO: MZ)
WEISSENFELS/MZ. Josefine Kejr tritt als Letzte vor die Jury. 16 Jahre sei sie, stellt sie sich vor. Singen will sie für die Jury, hat für den TalenteWettbewerb der Weißenfelser Zweigstelle der Musikschule des Burgenlandkreises zwei bekannte Musicallieder ausgewählt. “Ich würde gerne Musical studieren”, erklärt die Weißenfelser Gymnasiastin, die die Internatsschule Schulpforta besucht. Die Wettbewerbsteilnahme ist für sie ein Test. “Leider ist mein Begleiter ausgefallen”, sagt sie. “Deshalb werde ich mich am Klavier selbst begleiten.” Sie kann beides so gut, dass sie am Ende den hausinternen Talente-Wettbewerb gewinnt. Sie darf – wie alle drei, die von der Jury ausgewählt werden – noch einmal vor Publikum auftreten: am 28. Mai im Kulturhaus der Stadt Weißenfels. Zudem lädt Jury-Chef Jochen Schuba, Geschäftsführer von Joton-Musik in Weißenfels, sie zu einer professionellen CD-Aufnahme in sein Studio ein. Darüber freut sich die freundliche, stimmgewaltige und zielstrebige Sängerin außerordentlich, weil sie die CD dann ihrer Studienbewerbung beifügen kann.
Es ist der erste hausinterne Talente-Wettbewerb, zu dem Zweigstellenleiter Andreas Raczek am Sonnabend in den Vorspielraum eingeladen hat. Schüler, die an der Musikschule Unterricht nehmen, dürfen daran teilnehmen.
Zwar sei die Nachfrage bei den Musikschülern nicht so groß, wie Raczek sie sich gewünscht hätte. Doch neun Instrumentalisten, Sängerinnen und Sänger stellen sich der Jury. Es gebe hier keine Verlierer, sagt der Zweigstellenleiter. Jeder, der sich vor die Jury traue, gewinne Selbstvertrauen. Schließlich sei ein solcher Wettbewerb etwas anderes als ein Klassenvorspiel. “Es ist ein Musikschulwettbewerb der anderen Kategorie”, erklärt Jury-Leiter Jochen Schuba. Die fünf Jury-Mitglieder wollen nicht nur das saubere Spiel der Instrumente bewerten, sondern auch, wie sich die Mädchen und Jungen vor Publikum präsentieren. Schließlich sei das auf der Bühne nicht so einfach, meinte Schuba.
Zwei Auftritte werden von den neun Musikschülern verlangt. Bereits nach dem ersten Durchgang zieht sich die Jury zu einer intensiven Beratung zurück. Dem Gremium gehören neben Schuba und Raczek auch Martina Leikopf, Chorleiterin des Vokalensembles Weißenfels, Frank Angermaier, Trompeter der Weißenfelser Stadtmusikanten, und Harry Gens, der Vorsitzende des Musikschulbeirates, an. Die Entscheidung zu treffen, fällt ihnen offensichtlich nicht leicht. Schließlich haben sie über etliche Talente zu sprechen, neben der Siegerin Josefine Kejr auch über Maria Jacob (Akkordeon), Margarete Milek, Isabel Jirsak und Ulrike Wiegand (Klavier), Brian Wagner (Gitarre) sowie die Chormitglieder der Musikschule Maxi Schöneck, Martin Hartung und Michelle Hildebrand (Gesang).
“Eine tolle Leistung haben wir von allen gesehen”, sagt am Ende Chorleiterin Martina Leikopf. “Aber wir mussten eine Entscheidung treffen.” Je eine Blume und Urkunde erhalten alle neun Talente. Und wer zum Schluss einen der drei Pokale bekommt, wird sich am 28. Mai im Kulturhaus vor Publikum auf der Bühne präsentieren. Das sind neben der Sängerin Josefine Kejr auch die Pianistin Margarete Milek (Platz 2) und das Chormitglied Maxi Schöneck.
Zudem hat die Jury einen Sonderpreis zu übergeben. “Der Präsident des Rotary Clubs Weißenfels, Axel Eismann, hat vom Talente-Wettbewerb erfahren und kurzfristig einen Sonderpreis ermöglicht”, erklärt Raczek. Das Musikgymnasium Schloss Belvedere in Weimar habe vom 15. bis 21. August einen Meisterkurs für begabte Schüler ausgeschrieben. Der Rotary Club übernimmt für die Teilnahme die Kosten. Diesen Sonderpreis erhält Isabel Jirsak. Wenn sie sich für den Meisterkurs bewerben will, stellt ihr Joton-Musik dafür eine CD-Aufnahme zur Verfügung. Der Talente-Wettbewerb soll wiederholt werden.
Quelle: Mitteldeutsche Zeitung
MUSIKSHOW Profis und Amateure präsentieren “Wenn Pop auf Classic trifft”. Verein stellt im voll besetzten Weißenfelser Kulturhaus sein nächstes Musicalprojekt vor.
Wassertropfen starten bunte Weltreise auf großer Bühne
VON BÄRBEL SCHMUCK am 20.04.2009
WEISSENFELS/MZ - Wenn Pop auf Classic trifft, geht es abwechslungsreich und spannungsgeladen zu. Das hat der Verein “music art weissenfels” als Initiator der gleichnamigen und schon zur Tradition gewordenen Veranstaltung am Freitagabend im Weißenfelser Kulturhaus nicht nur versprochen, sondern auch bewiesen.
Im voll besetzten großen Saal erleben Besucher ein Spektakel, präsentiert von Profis und Amateuren aus Weißenfels, Zeitz sowie Merseburg, das bunter und kontrastreicher nicht sein kann. Unterstützt werden die Sänger, Instrumentalisten und Tänzer von der Künstlerin Annett Kohsek aus Leipzig und dem Kantor der katholischen St.-Elisabeth-Gemeinde Weißenfels, Andreas Morys. Rockballaden und Hits von Jennifer Rush und Melissa Etheridge wechseln mit Adaptionen der Peer-Gynt-Suite von Edvard Grieg. Volks- und Kunstlieder sowie temperamentvolle Tänze nach gängigen Radio-Popsongs setzen Kontraste zu stimmungsvollen Operettenmelodien aus Emmerich Kálmáns “Zirkusprinzessin” und zu Musik von Wolfgang Amadeus Mozart.
Und was wäre ein solcher Abend ohne Musical-Klänge? Auch hier gibt es während der dreistündigen Mixtur ein Kontrastprogramm, das die Zuhörer im Saal und auf dem ersten Rang zu Beifallsstürmen hinreißt. Da geben Kinder als kleine Wassertropfen eine erste Kostprobe für ihre bunte Weltreise, auf die sie im zweiten Musicalprojekt des Vereins “music art weissenfels” demnächst gehen wollen. Und da verwandelt sich Klaus-Dieter Kilian, der bereits im Musical “Kinder von Eden” als Gott-Vater mit großer Stimme und viel Ausstrahlung überzeugte, in einen stimmgewaltigen Vampir. Der “Unstillbaren Gier” aus “Tanz der Vampire” folgen Gänsehaut-Titel des Weißenfelser Frauenquintetts “Glory to Lord”.
Erst ganz zum Schluss eines langen und sehr stimmungsvollen Abends, untermalt mit raffinierten Ton- und Lichttechnikeffekten des Musikhauses Joton, lüftet Jochen Schuba vom gastgebenden Verein ein Geheimnis: Ein weiteres Musical-Ereignis erwartet die Weißenfelser Fangemeinde und ihre Gäste. Die Mitglieder von “music art weissenfels” – allesamt Laien – wollen sich nach “Kinder von Eden” einer noch größeren Herausforderung stellen und Peter Maffays “Tabaluga und Lilli” einstudieren.
Quelle: Mitteldeutsche Zeitung

